Transcription of Mt 4,17-22
1 Mt 4,17-221 Symbol: NetzDas Netz des Petrus. Petrus soll Menschenfischer Personen Jesus: Nach Taufe und Versuchung muss wohl einige Zeit vergangen sein. In derZwischenzeit ist Johannes der T aufer sogar ist wieder in den Norden zur uckgekehrt, geht aber nun nicht mehr nach Na-zareth ins galil aische Bergland, sondern an das etwa 300 m unter NN liegende Fi-scherst adtchen beginnt zu predigen! Simon Petrus, Bruder des Andreas, ist Fischer. Von Mk 1,30 her wissen wir, dassPetrus verheiratet war.
2 Noch geh ort Petrus nicht zu den J ungern Jesu. Das kommterst jetzt! Andreas, Bruder des Simon Petrus, ebenfalls Fischer. Jakobus, Sohn des Zebed aus, Fischer. Johannes, Sohn des Zebed aus, Fischer. Zebed aus, Orte Galil aisches Meer = See Genezareth. 210 m unter dem Meeresspiegel gelegen, ein-gebettet von ordentlich ansteigenden Bergen. Am Ufer des Sees: In der Gegend um Kapernaum (-205 m NN) gibt es viele einer der kleinen Buchten ist ein kleiner Wasserfall mit Bootanlegeplatz. ImWasserfall wuschen die Fischer gerne ihre einigen der Buchte w achst viel Schilfgras.
3 Hier halten sich gerne bestimmte Sortenvon Fischen auf. Exkurs: Zum FischfangEs gibt zun achst einmal drei Arten Fische zu fangen1 man watet ins Wasser und schleudert die runden Fischernetze an die Stelle, ander man gerade einen kleinen Fischschwarm entdeckt hat. Dann zieht man dasrunde Netz zu und h alt wie in einem Beutel die Fische gefangen. man f ahrt mit dem Boot hinaus und wirft dort die Netze aus. es wird ein Zugnetz ausgelegt, das vom Ufer aus an zwei Seiten von vielenM annern ans Land zur uckgezogen ZeitNach Taufe und Versuchung muss wohl einige Zeit vergangen sein.
4 In der Zwischenzeit istJohannes der T aufer sogar verhaftet Ereignisse Jesus geht am Ufer des See Genezareth entlang Eine Fischerfamilie ist gerade bei der Arbeit (Netze auswerfen) Jesus spricht sie mitten in der Arbeit an vielleicht ein wenig zuvor beobachtet Folgt mir nach! Ich will euch zu Menschenfischern machen. Petrus und Andreas lassen alles stehn und liegen und folgen Jesus nach(Kannten sie ihn von Kapernaum?) Jesus geht weiter und ruft eine andere Fischerfamilie in seine sa en in ihrem Boot und flickten ihre Netze Der Vater Zebed aus bleibt zur Kernaussagen Jeder von uns ist berufen zur Nachfolge.
5 Auch wir sollen Menschenfischer sein. Kann Jesus jemals geschickt kommen?Er kommt mitten im Gesch aft und ruft die Menschen von der Arbeit weg in seineNachfolge! Es gibt auch viele Nachfolger Jesu, die deshalb nicht gleich alles zur ucklassen nach seiner Berufung! Jesus ruft hier nicht gerade die Elite des Landes in seine Nachfolge, sondern hartarbeitende M anner Menschen wie du und ich!23 Zur Erz Allgemein Mit Kunstattacke erz ahlen Mit Figuren erz ahlen: Playmobil, Mensch- argere-dich-nicht-Spielsteine, Eglifi-guren.
6 Rudolf Otto Wiemer, Jesus Geschichten. Kindern erz ahlt, 1987: S. Versuch einer Erz ahlung f ur die altere H alfte der KinderEin herrlicher Morgen. Das Wasser pl atschert in einem beruhigenden Rhythmus uber dieSteine am Ufer des See Genezareth. Nicht weit von der Uferstra e entfernt stehen Simonund Andreas im Wasser des werfen ihre kreisrunden Netze mit gekonnten Bewegungen von sich. Die Netze offnensich und fallen wie ein feiner 5m gro er Teppich aufs Wasser. Am Rand sind Bleikugelnbefestigt, so dass die Netze schnell auf den Seeboden abtauchten und sich einige wenigeFische in ihren Maschen einem geschickten Handgriff werden die Fische durch die Maschen heraus geholt undgleich in die groben Rucks acke gesteckt, die Simon und Andreas auf dem R ucken tragen.
7 Heute geht nicht viel! , denkt Andreas und schielt hin uber zu seinem Bruder Simon. Bei Simon geht auch nicht viel! Jetzt wirft er schon wieder kleine Steinchen ins Wasserum Fische anzulocken! Und zsch.. schon wieder fliegt das Netz durch die Luft undplatscht auf die Wasseroberfl war einfach frustrierend, wie wenige Fische gerade ins Netz gehen. Zum Gl uck ist eswarm, sonst m usste man bei diesem m uhsamen Gesch aft noch frieren! Bei dieser eint oni-gen Arbeit am Seeufer gehen die Gedanken von Andreas immer auf die Reise.
8 Heute gehenihm die Ereignisse der letzten Tage durch den Kopf: Solange er lebte war er die Nummerzwei gewesen. Simon ist der Altere und mit seinem schnellen Mundwerk ist er immer vornedran und gibt den Ton an. Alle h oren viel mehr auf ihn als auf mich! , denkt Andreastraurig und versucht erneut Fische durch kleine Steinchen seit kurzer Zeit erlebt Andreas etwas anderes. Denn seit einigen Wochen wohnt die-ser Jesus in Kapernaum. Er kommt von Nazareth, dr uben in den Bergen. Er ist irgendwieganz anders.
9 Bei ihm bin auch ich wichtig! , denkt Andreas. In seiner N ahe sein, dasist sch on! Zsch.. schon wieder fliegt das Fischernetz wie eine Scheibe durch die Luft. Platsch! Was war das? Da bewegt sich doch etwas dickes unter dem Netz. Als Andreas unter dasNetz greift und zupackt, entwischen zwei kleine Fische, aber den gro en h alt er fest inseiner Hand. Den l asst er nicht mehr los. Doch das ist leichter gesagt als getan so glit-3schig und zappelig wie die sind..Andreas hebt seinen Fang aus dem Wasser: Wow 60cm mindestens!
10 Andreas hebtden Fisch in die Luft und gibt Simon ein Zeichen: gs, gs! zischt er nur zu seinem Bruder,er darf ja nicht reden, sonst sind all die anderen Fische macht gro e Augen. Das ist der beste Fang seit drei Tagen. Andreas verstaut denFisch und denkt zufrieden: Bin doch nicht so schlecht! Das muss mir Petrus erst malnachmachen. Doch da kommt Andreas wieder dieser Jesus in den Sinn: Es ist toll, diesem Jesus zuzu h oren. Viele h oren ihm gerne zu. Er erz ahlt interessante Dinge von Gott. Gott ist sonahe, wenn Jesus da ist und erz ahlt.