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Stand-der-Technik-Papier - Swissolar

Stand-der-Technik-Papier zu VKF Brandschutzmerkblatt Solaranlagen Schweizerischer Fachverband f r Sonnenenergie Association suisse des professionnels de l' nergie solaire Stand-der-Technik-Papier Solaranlagen Associazione svizzera dei professionisti dell'energia solare Copyright Swissolar Neugasse 6, 8005 Z rich T l. 044 250 88 33 Fax 044 250 88 35. 06/2017 / Stand-der-Technik-Papier Solaranlagen n 22001. V Infoline : 0848 00 01 04. Arbeitsgruppe Stand-der-Technik-Papier zu Merkblatt VKF: Delegierte von Swissolar : - Thomas Hostettler (PV). - J rg Marti (Solarw rme). - Christian Mauderli (PV). - Peter Toggweiler (PV). Delegierter von Geb udeh lle Schweiz: - Michael Baur Delegierter der VKF: - Michael Binz Die Technische Kommission Brandschutz der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (TKB-VKF) hat das vorliegende Dokument in Bezug auf die bereinstimmung mit den Mindestanforderungen der Schweizerischen Brandschutzvorschrif- ten VKF, Ausgabe 2015 (BSV 2015) Stand vom gepr ft und am als Stand der Technik Papier (STP) anerkannt.

Stand-der-Technik-Papier Solaranlagen Basierend auf diesem VFK Brandschutzmerkblatt hat der Schweizerische Fachverband für Sonnenenergie, Swissolar, ein Anwenderpapier erarbeitet, das dem aktuellen Stand der Technik entspricht. Es zeigt im Detail mögliche Lösungen und Lösungsmöglichkeiten auf.

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1 Stand-der-Technik-Papier zu VKF Brandschutzmerkblatt Solaranlagen Schweizerischer Fachverband f r Sonnenenergie Association suisse des professionnels de l' nergie solaire Stand-der-Technik-Papier Solaranlagen Associazione svizzera dei professionisti dell'energia solare Copyright Swissolar Neugasse 6, 8005 Z rich T l. 044 250 88 33 Fax 044 250 88 35. 06/2017 / Stand-der-Technik-Papier Solaranlagen n 22001. V Infoline : 0848 00 01 04. Arbeitsgruppe Stand-der-Technik-Papier zu Merkblatt VKF: Delegierte von Swissolar : - Thomas Hostettler (PV). - J rg Marti (Solarw rme). - Christian Mauderli (PV). - Peter Toggweiler (PV). Delegierter von Geb udeh lle Schweiz: - Michael Baur Delegierter der VKF: - Michael Binz Die Technische Kommission Brandschutz der Vereinigung Kantonaler Feuerversicherungen (TKB-VKF) hat das vorliegende Dokument in Bezug auf die bereinstimmung mit den Mindestanforderungen der Schweizerischen Brandschutzvorschrif- ten VKF, Ausgabe 2015 (BSV 2015) Stand vom gepr ft und am als Stand der Technik Papier (STP) anerkannt.

2 Von der TKB-VKF berpr fte STP k nnen Anforderungen enthalten, die ber die Mindestanforderungen der BSV 2015 hinausgehen. 2. Vorwort und Aufbau des Dokuments Die Photovoltaik- und Solarw rmeanlagen haben in den letzten Jahren eine beachtliche Verbreitung erfahren und d rften in naher Zukunft bei Neubauten zum Standard eines Geb udes geh ren. Auch die Nachr stung bestehender Geb ude mit Solaranlagen hat bereits heute und in Zukunft noch verst rkt ein grosses Realisierungspotenzial. Heute sind die verschiedenen Anforderungen f r die Erstellung von Solaranlagen in zahlreichen einzelnen Erlassen und in unterschiedlicher Regelungsdichte vorhanden. Oft fehlen auch konkrete Einbau- und Anwendungshinweise wie zum Beispiel in Sachen Brandschutz, Elementarschadenpr vention usw. Zudem kommen laufend neue Solarprodukte auf den Markt, die in das bestehende Regelwerk zu integrieren sind.

3 Die aktuell vorliegende Ausgabe V ber cksichtigt die Anpassungen der Brandschutzvorschriften per 1. Januar 2017. VKF Brandschutzmerkblatt Solaranlagen Um hier Rechtssicherheit zu schaffen, haben die betroffenen Fachverb nde unter Federf hrung der Vereinigung Kantona- ler Feuerversicherungen (VKF) ein Brandschutzmerkblatt (BSM) Solaranlagen erarbeitet und dieses im Zuge der Revision der Brandschutzvorschriften aktualisiert. Es beinhaltet prim r Schutzzieldefinitionen und m gliche L sungsans tze f r die bestehenden Gefahrenbereiche und f r den Feuerwehreinsatz. Mit der Genehmigung des VKF Brandschutzmerkblattes durch die Technische Kommission Brandschutz VKF (TKB) soll eine einheitliche Umsetzung der vorhandenen Vorschriften und Normen gew hrleistet werden. Stand-der-Technik-Papier Solaranlagen Basierend auf diesem VFK Brandschutzmerkblatt hat der Schweizerische Fachverband f r Sonnenenergie, Swissolar , ein Anwenderpapier erarbeitet, das dem aktuellen Stand der Technik entspricht.

4 Es zeigt im Detail m gliche L sungen und L sungsm glichkeiten auf. Abh ngig vom Stand der technischen Entwicklung und den laufenden Erfahrungen wird das vorliegende Papier in regelm ssigen Abst nden aktualisiert. Aufbau Dokument Das vorliegende Stand-der-Technik-Papier (STP) bernimmt die Gliederungsstruktur aus dem VKF Brandschutzmerkblatt Solaranlagen. Zur besseren Verst ndlichkeit und im Sinne der Transparenz sind: Bestimmungen aus dem VKF Brandschutzmerkblatt Solaranlagen grau hinterlegt. Z rich, Swissolar 3. 4. Inhaltsverzeichnis 0 Vorwort und Aufbau des Dokuments 3. 1 Geltungsbereich 6. Ausgangslage und Geltungsbereich Ziel und Verbindlichkeit 2 Begriffe 7. 3 Gefahrenbereiche, Schutzziele und Massnahmen Elektrische Gefahren 8. Brandgefahren 12. Elementargefahren 14. 4 Feuerwehreins tze 16. 5 berblick ber Bewilligungsverfahren und Abnahmen 18.

5 6 Unterhalt und Zug nglichkeit 20. 7 Systemdokumentation 22. 8 Anh nge 24. Geltungsbereich 25. Begriffe 28. Gefahrenbereiche, Schutzziele und Massnahmen 29. Feuerwehreins tze 39. 5. 1. Geltungsbereich Ausgangslage und Geltungsbereich Aus den Bestimmungen der Schweizerischen Brandschutzvorschriften VKF ergeben sich Anforderungen an Bauten und An- lagen. Diese h ngen im Wesentlichen von der Geb udenutzung, der Geb udegeometrie und den verwendeten Baumateria- lien ab. Bei der Realisierung von Solaranlagen (Photovoltaik- und Solarw rmeanlagen) in den verschiedensten Geb udekate- gorien m ssen die entsprechenden Brandschutzvorschriften eingehalten werden. Die vorliegende Publikation dient als Hilfsmittel zur Planung der Schnittstellen zum Geb ude und soll den Fachleuten die nen- nenswerten Normen und Vorschriften m glichst bersichtlich zusammenfassen.

6 Sie erhebt aber keinen Anspruch auf Voll- st ndigkeit und ersetzt keinesfalls die Arbeit von qualifiziertem Fachpersonal, das Solaranlagen entsprechend der relevanten Vorschriften und Normen planen, ausf hren und kontrollieren kann. Das vorliegende STP kann f r die Planung und Realisierung von Solaranlagen an Bauten geringer (bis 11 m Gesamth he) oder mittlerer H he (bis 30 m Gesamth he) verwendet werden. Subsidi r gelten dabei (eine Auflistung ist im Anhang zu finden): F r den Bereich Brandschutz, Naturgefahren und Bau Brandschutzvorschriften VKF. VKF Wegleitung Objektschutzmassnahmen SIA Tragwerknormen F r den Bereich Elektroinstallationen Verordnung Plangenehmigungsverfahren f r elektrische Anlagen VPeA (SR ). Verordnung ber elektrische Niederspannungserzeugnisse NEV (SR ). Verordnung ber elektrische Niederspannungsinstallationen NIV (SR ).

7 Niederspannungs-Installationsnorm SN 411000:2015, Kapitel (NIN 2015). Regeln des CES f r Blitzschutzsysteme SNR 464022:2015. Anschlussbedingungen des zust ndigen Netzbetreibers (Werkvorschriften). relevante IEC- und EN-Normen F r den Bereich Montage, Betrieb und Unterhalt Bauarbeitenverordnung (BauAV). Merkbl tter Suva Ziele und Verbindlichkeit Die Ziele des vorliegenden Stand-der-Technik-Papier (STP) sind 1 F r die im VKF Brandschutzmerkblatt Solaranlagen (BSM) definierten Schutzziele konkrete L sungsm glichkeiten aufzu- zeigen, die dem Stand der Technik entsprechen 2 Eine Auswahl an L sungsm glichkeiten aufzuzeigen, die entweder einzeln oder in Kombination angewendet werden k nnen Es richtet sich insbesondere an folgende Zielgruppen: 1. Architekten, Fachplaner und Installateure von Solaranlagen (Photovoltaik und Solarw rme).

8 2. Produktehersteller und lieferanten 3. Bauherren und Betreiber 4. Organe der Feuerwehren 5. Beh rden und Kontrollorgane (Brandschutzbeh rden, Arbeitssicherheit, NIV). 6. 2. Begriffe Die Begriffe sind alphabetisch sortiert und umfassen mindestens diejenigen aus dem VKF Brandschutzmerkblatt. Wo notwendig und sinnvoll, sind sie durch weitere Begriffe erg nzt. Zus tzliche Begriffe sind in der NIN sowie in den B+E zu finden. Einbauarten 1. Geb ude integrierte Anlagen: Solarmodule, die als integrierte Bauteile in Fassaden und D cher eingesetzt werden. Bei D chern ersetzen diese Bauteile die konventionelle Dacheindeckung (Indachmontage), bei Fassaden die konventionellen Bekleidungen aus Glas, Stein, Metall, Holz, usw. Die Geb udeintegration der Solaranlage kann sowohl bei Neubauten, als auch bei der Dach- und Fassadensanierung zum Einsatz kommen.

9 2. Geb ude aufgesetzte Anlagen: Solarmodule, die als eigenst ndige Bauteile auf die Fassaden und D cher aufgesetzt werden. Die konventionellen Dacheindeckungen und Fassadenbekleidungen werden nur durch die Befestigungspunkte der Solaranlage durchbrochen. Geb ude aufgesetzte Anlagen k nnen bei allen Geb udety- pen zum Einsatz kommen. Gleichstrom (DC): Als Gleichstrom wird ein elektrischer Strom bezeichnet, dessen Richtung sich nicht ndert. Die englische Bezeichnung ist direct current mit dem K rzel DC, welches synonym auch f r Gleichspannung verwendet wird. Photovoltaik (PV): Die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in elektrische Energie mittels Solarzellen. PV-Array-Anschlusskasten: Geh use, in dem alle PV-Str nge eines PV-Arrays elektrisch untereinander verbunden sind und in dem, falls erforderlich, Schutzeinrichtungen und/oder Schalteinrichtungen angeordnet sind.

10 Fr her oft mit Feldverteilkasten (FVK) oder Generatoranschlusskasten (GAK) bezeichnet. PV-Gleichstromhauptkabel/-leitung: Leitung zur Verbindung des PV-Generatoranschlusskastens mit den gleich- stromseitigen Klemmen des PV-Wechselrichters. Solaranlagen: Sammelbegriff im Sinne dieses Stand-der-Technik-Papiers f r Photovoltaik- und Solarw rmeanlagen. Solarmodul: Kleinste komplette, gegen Umwelteinfl sse gesch tzte Einheit untereinander verbundener PV-Zellen Solarw rme (SW): Die direkte Umwandlung von Sonnenenergie in nutzbare thermische Energie. Sonnenkollektor: Ein Sonnenkollektor - auch Solarkollektor genannt - ist ein Energiewandler. Umgewandelt wird die einfallende Sonnenenergie in thermische Energie, die ein W rmetr ger aufnimmt. Die weiteste Verbreitung hat bisher der Flachkollektor gefunden. Er besteht aus einem Absorber zur Nutzw rmeabgabe, welcher in einem Geh u- se mit transparenter Abdeckung und r ckseitiger W rmed mmung untergebracht ist.


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