Example: tourism industry

Richtlinie - Startseite

Richtlinie Qualit tsmanagement- Richtlinie Krankenh user, Stand: 23. Januar 2014 des Gemeinsamen Bundesausschusses ber die grunds tzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualit tsmanagement f r nach 108 SGB V zugelassene Krankenh user (Qualit tsmanagement- Richtlinie Krankenh user - KQM-RL) in der Fassung vom 21. Juni 2005 ver ffentlicht im Bundesanzeiger Nr. 242 (S. 16 896) vom 22. Dezember 2005 in Kraft getreten am 23. Dezember 2005 zuletzt ge ndert am 23. Januar 2014 ver ffentlicht im Bundesanzeiger BAnz AT B4 in Kraft getreten am 17. April 2014 Diese Richtlinie ist am au er Kraft Qualit tsmanagement- Richtlinie Krankenh user, Stand: 23. Januar 2014 Inhalt Pr ambel.

Richtlinie Qualitätsmanagement-Richtlinie Krankenhäuser, Stand: 23. Januar 2014 des Gemeinsamen Bundesausschusses über die grundsätzlichen Anforderungen an ein

Information

Domain:

Source:

Link to this page:

Please notify us if you found a problem with this document:

Other abuse

Advertisement

Transcription of Richtlinie - Startseite

1 Richtlinie Qualit tsmanagement- Richtlinie Krankenh user, Stand: 23. Januar 2014 des Gemeinsamen Bundesausschusses ber die grunds tzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualit tsmanagement f r nach 108 SGB V zugelassene Krankenh user (Qualit tsmanagement- Richtlinie Krankenh user - KQM-RL) in der Fassung vom 21. Juni 2005 ver ffentlicht im Bundesanzeiger Nr. 242 (S. 16 896) vom 22. Dezember 2005 in Kraft getreten am 23. Dezember 2005 zuletzt ge ndert am 23. Januar 2014 ver ffentlicht im Bundesanzeiger BAnz AT B4 in Kraft getreten am 17. April 2014 Diese Richtlinie ist am au er Kraft Qualit tsmanagement- Richtlinie Krankenh user, Stand: 23. Januar 2014 Inhalt Pr ambel.

2 3 1 Ziele des einrichtungsinternen Qualit tsmanagements .. 3 2 Grunds tzliche Anforderungen an die Ablauforganisation .. 4 3 Grunds tzliche Anforderungen an die Aufbauorganisation .. 4 4 Sonstige Anforderungen und m gliche finanzielle Auswirkungen .. 5 5 Klinisches Risikomanagement und Fehlermeldesysteme .. 5 Diese Richtlinie ist am au er Kraft getreten. 3 Qualit tsmanagement- Richtlinie Krankenh user, Stand: 23. Januar 2014 Pr ambel 1 Diese Vereinbarung legt auf der Grundlage von 137 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 SGB V die Ziele und die grunds tzlichen Anforderungen an ein einrichtungsinternes Qualit tsmanagement fest. 2 Aufgrund der individuellen Ausgangsbedingungen des einzelnen Krankenhauses muss der Krankenhaustr ger das Modell des internen Qualit tsmanagements auf der Basis der grunds tzlichen Anforderungen dieser Vereinbarung frei ausw hlen k nnen.

3 3 Grundlage f r ein anwendbares Qualit tsmanagementmodell sollte das Prinzip des umfassenden Qualit tsmanagements sein. 4 Dieses Prinzip beinhaltet die Elemente: - Patientenorientierung - Patientensicherheit - Verantwortung und F hrung - Wirtschaftlichkeit - Prozessorientierung - Mitarbeiterorientierung und -beteiligung - Zielorientierung und Flexibilit t - Fehlervermeidung und Umgang mit Fehlern - Kontinuierlicher Verbesserungsprozess 5 Diese Elemente sollten verkn pft werden mit der Verpflichtung zu einer ethischen, moralisch und humanit ren Werteorientierung (Qualit tskultur). 1 Ziele des einrichtungsinternen Qualit tsmanagements (1) 1 Qualit tsmanagement ist ein Instrument der Organisationsentwicklung und kommt damit in erster Linie dem Patienten zu Gute.

4 2Es dient letztlich der Gesamtorganisation des betrieblichen Geschehens und ist insofern Bestandteil der Leistungserbringung im Krankenhaus als Ganzes. 3Im Zuge eines zunehmenden Wettbewerbs werden Qualit t und Patientenzufriedenheit im Krankenhaus immer st rker zu einem Faktor des Unternehmenserfolges. 4 Qualit tsmanagement in der station ren Versorgung ist in seiner Gesamtheit eine ureigene Aufgabe der Krankenhaustr ger und ein Ausdruck der F hrungs- und Verantwortungsstruktur des einzelnen Krankenhauses. 5 Qualit tsmanagement ist ebenso Ausdruck der Kooperation aller an der Versorgung des Patienten Beteiligten innerhalb und au erhalb des Krankenhauses.

5 (2) 1 Das Krankenhaus muss aufgrund der Vielfalt der Krankenhauslandschaft und den krankenhausindividuellen Besonderheiten, die unter anderem im Leistungsspektrum, in den Patienten, in der Tr gerschaft und in der regionalen Ansiedlung zum Ausdruck kommen, die Art und Weise der Umsetzung des Qualit tsmanagements ausw hlen k nnen. 2 Gemeinsame Grundlage von Qualit tsmanagementmodellen ist die Bewertung und Optimierung, die sich u. a. i n der Methodik im "Plan-Do-Check-Act"-Zyklus (nach Deming) niederschl gt. 3 Priorit res Ziel des Qualit tsmanagements ist die patientenorientierte Prozessoptimierung. (3) 1 Qualit tsmanagement muss durch alle Mitarbeiter mit Leben gef llt und sowohl im Au enverh ltnis durch die t gliche Arbeit f r die Patienten und ihre Angeh rigen als auch im Innenverh ltnis f r die Mitarbeiter untereinander sp rbar werden.

6 2 Hierf r kann eine Begutachtung des Qualit tsmanagements durch Externe in Form einer Fremdbewertung oder Zertifizierung unterst tzend sein. 3 Der Motivationsschub einer externen Beurteilung ist nicht zu untersch tzen. (4) 1 Qualit tssicherungsma nahmen sind integraler Bestandteil des Qualit tsmanagements. 2 Insofern bieten auch die externen Qualit tssicherungsma nahmen Diese Richtlinie ist am au er Kraft Qualit tsmanagement- Richtlinie Krankenh user, Stand: 23. Januar 2014 gem 137/112 SGB V Erkenntnisse und Unterst tzung f r ein systematisches einrichtungsinternes Qualit tsmanagement.

7 2 Grunds tzliche Anforderungen an die Ablauforganisation (1) Qualit tsmanagement ist als Bestandteil der Unternehmenspolitik des Krankenhauses zu betrachten. (2) Der Krankenhaustr ger sollte das Qualit tsmanagement als Unternehmensziel verankern. (3) 1 Die Krankenhausleitung sollte die Steuerung der Prozesse festlegen einschlie lich der Festlegung der jeweiligen Priorit ten. 2 Die Krankenhausleitung ist verantwortlich f r die operative Umsetzung. (4) Im Mittelpunkt der Prozessoptimierung stehen die Patientenorientierung und Patientensicherheit. (5) Krankenhaustr ger, Krankenhausleitung und alle brigen Mitarbeiter haben sich im Bewusstsein ihrer Verantwortung f r die Qualit t ihrer Leistungen, f r die Beachtung der Qualit tssicherung und f r die Realisierung der Regelungen zum Qualit tsmanagement einzusetzen.

8 (6) Die organisatorischen und konomischen Voraussetzungen und Auswirkungen sowie der Zusammenhang zu den brigen Zielen und Rahmenbedingungen der Patientenversorgung sollten verdeutlicht werden. (7) Die Kernprozesse sollen in der Organisation festgelegt und umgesetzt werden. (8) Die Krankenhausleitung sollte regelm ig extern und intern ber die Ziele und Ma nahmen des Qualit tsmanagements informieren. (9) 1 Die Krankenhausmitarbeiter sind zielgerichtet ber Qualit tssicherung und Qualit tsmanagement zu informieren. 2 Sie sollten geschult und motiviert werden, um ihre Aufgaben fachgerecht wahrzunehmen und ein verst rktes Qualit tsbewusstsein entwickeln zu k nnen.

9 (10) 1 Die Krankenhausleitung sollte im Rahmen ihrer M glichkeiten Fortbildungen vorsehen. 2 Entsprechende Initiativen der Krankenhausmitarbeiter sollten von der Krankenhausleitung unterst tzt und gef rdert werden. (11) Die leitenden Mitarbeiter haben ihrer Vorbildfunktion entsprechend die unter den jeweiligen individuellen Gegebenheiten dezentral festgelegten Ziele und Ma nahmen des internen Qualit tsmanagements im Rahmen des Personalmanagements durch ihr Verhalten vor dem Hintergrund interprofessioneller Kooperation und Abstimmung zu f rdern. (12) 1 Die Ergebnisse der externen Qualit tssicherung gem 137, 112 SGB V sollten innerhalb der Abteilung berufsgruppen bergreifend diskutiert werden.

10 2 Falls erforderlich sollten gemeinsam Verbesserungsm glichkeiten abgeleitet werden. 3 Grunds tzliche Anforderungen an die Aufbauorganisation (1) 1Es sollte ein bergeordnetes zentrales Gremium mit enger Anbindung an die Krankenhausleitung eingerichtet werden. 2 Aufbauorganisatorisch ist dies insbesondere denkbar als zentrale Arbeitsgruppe in Form eines "Lenkungsgremiums" bzw. einer "Steuergruppe", in der leitende Mitarbeiter und ggf. Delegierte dezentraler Arbeitsgruppen auf Bereichsebene vertreten sind oder als "Stabsstelle QM" mit einem hauptverantwortlichen QM-Beauftragten. Diese Richtlinie ist am au er Kraft Qualit tsmanagement- Richtlinie Krankenh user, Stand: 23.