Transcription of Rund um Arbeit und Behinderung Eine Broschüre …
1 rund um Arbeit und BehinderungEine Brosch re f r Arbeit suchende Menschen mit Lernschwierigkeiten und/oder BehinderungAuflage 2015 rund um Arbeit und BehinderungRund um Arbeit und BehinderungUS_MONT_MR R 7, 09:02:03 ImpressumMedieninhaber, Herausgeber und Verleger:Arbeitsmarktservice sterreichTreustra e 35-431200 r den Inhalt verantwortlich:Mag. Bettina Huber (Abteilung Service f r Arbeitskr fte)Text:queraum. kultur- und Donaustra e 59/7a1020 WienRedaktionsteam:Mag. Yvonne GiedenbacherMag.(FH) Christoph DirnbacherMag. (FH) Marlies Neum llerMag. Michael Stadler-VidaDr. Oliver KoenigWir danken Herbert Pichler ( GB - Chancen-nutzen -B ro) f r seine konzeptionelle Unterst tzung und dem Redaktionsteam rund um Dietmar L ffler (atempo) f r das & DTP:Mag.
2 Barbara Waldsch tz ( )Druck:Druckerei Berger, HornAuflage 2015 Stand: Mai 2015 Das sterreichische Umweltzeichenf r Druckerzeugnisse, UZ 24, UW 686 Ferdinand Berger & S hne um Arbeit und BehinderungEine Brosch re f r Arbeit suchende Menschen mit Lernschwierigkeiten und/oder Behinderung5 VORWORTF r die meisten von uns spielt Arbeit eine wichtige Rolle im Leben. Arbeit sichert unseren Lebensunterhalt. Arbeit bedeutet aber auch, dass man selber ber sein Leben bestimmen kann und am Leben aller B rgerinnen und B rger (so wie alle anderen Menschen) teilhaben kann. Doch Einstieg oder Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt sind nicht immer einfach.
3 Menschen mit Lernschwierigkeiten und/oder Behinderung m ssen oft einige Schwierig-keiten berwinden, bevor sie einen geeigneten Arbeitsplatz wurden verschiedenste Angebote geschaffen, die Menschen mit Lernschwierigkeiten und/oder Behinderung den Neueinstieg oder den Wiedereinstieg in die Arbeitswelt erleichtern sollen. Diese Vielzahl an Angeboten macht es aber manchmal schwierig, sich ber die unterschied-lichen M glichkeiten einen guten berblick zu diesen berblick wollen wir Ihnen mit dieser Brosch re geben. Sie soll Ihnen helfen, sich ber die wichtigsten Angebote rund um das Berufs-leben zu informieren. Au erdem beinhaltet die Brosch re zus tzliche Infor-mationen, die f r Sie als (Wieder-)Einsteiger/in wichtig sein k rlich ist es nicht m glich, hier alle Themen wirklich l ckenlos zu be-handeln.
4 Diese Brosch re soll einer ersten Orientierung dienen und Ihnen die wichtigsten Angebote zeigen. Zus tzlich nennen wir Ihnen Ansprech-partner/innen oder Informationen, die Ihnen zu bestimmten Fragen weiter-helfen k nnen. Im Anhang finden Sie einen ausf hrlichen Serviceteil hoffen, dass diese Brosch re eine n tzliche Hilfe f r Sie ist und Sie gut bei Ihrem (Wieder-)Einstieg in das Berufsleben / LEBENSGESCHICHTEN6 ImpresumRndumn mARbinrtesRBhRngRBresRBnEbinoRmBrescbRmb fRbiRBntBhMphRmnIRsbBhRmtB In den folgenden Kurzbiografien stellen wir Ihnen vier Personen vor, die trotz ihrer Behinderung mitten im Berufsleben stehen. Ihre Berufe, ihre Wege in die Arbeitswelt, die t glichen Herausforderungen im Arbeitsleben und die L sungen, die sie daf r finden, sind so unterschiedlich wie die vier Menschen selbst.
5 Ihre Erfahrungen sollen Sie ermutigen, Ihr eigenes Berufs leben aktiv zu gestalten. Auf die Universit t zu gehen war die beste Entscheidung meines bisherigen Lebens. Thomas W. arbeitet 30 Stunden in der Woche als Pressereferent einer Kinder- und Jugendanwaltschaft. Er ist nebenberuflich als freier Journalist und als Lektor an der Universit t t tig. Als Pressereferent verfasst er Presse-aussendungen, organisiert Pressekonferenzen oder gestaltet Werbeeinschalt-ungen. An seinem Beruf gef llt ihm vor allem der Kontakt zu Menschen, die Abwechslung, das Arbeiten unter Zeitdruck und die notwendige geistige Be-weglichkeit. In seinem Beruf machen Thomas W.
6 Manchmal die Barrieren des Geb udes Probleme. Sein B ro erreicht er ber eine Rampe beim Ein-gang, andere Teile des Hauses sind jedoch nicht mit dem Rollstuhl erreich-bar. Seinen privaten Alltag organisiert er mit Pers nlicher Assistenz, die ihn bei der Haushaltsf hrung unterst tzt. Sein Rezept: M glichst cool, gelassen und humorvoll bleiben! Nichts ist so wichtig wie ich und mein Wohlbefinden. Interessant ist, was kommt; nicht, was war! Thomas W. wurde 1973 geboren. Nach einer Lehraus-bildung zum B rokaufmann legte er die Berufsreifepr fung ab. Dann studierte er Publizistik- und Kommunikations-wissenschaft. Thomas W. ist In meinem Job muss man sehr konzentriert arbeiten.
7 Sabine K. macht eine Lehrausbildung zur Informatikerin. Sie gestaltet Internetseiten und lernt gerade das selbstst ndige Programmieren. Die T -tigkeiten als Informatikerin machen ihr Spa . In ihrem Beruf ist P nktlich-keit und Genauigkeit sehr wichtig. Au erdem braucht man f r die Arbeit sehr viel Konzentration. Das viele Sitzen w hrend der Arbeitsstunden gleicht Sabine K. in der Freizeit mit Sport aus. Am Anfang war die Kommunika-tion mit den Kolleginnen und Kollegen schwierig, doch jetzt kommt sie gut zurecht. Auch in der Berufsschule ist sie erfolgreich. Aber die Lehr-stellensuche war nicht einfach. Sabine K. musste viele Bewerbungsschreiben verschicken, bevor es mit ihrer Lehrstelle klappte.
8 Bei der Suche wurde sie von der Arbeitsassistenz unterst tzt; ein Angebot, das Sabine K. anderen in einer hnlichen Situation nur empfehlen kann. Sie denkt daran, nach ihrem Lehrabschluss auch noch eine Ausbildung zur Masseurin zu machen und dann vielleicht nebenberuflich in diesem Job zu arbeiten. Ihr Tipp: Wichtig bei der Lehrstellensuche und sp ter im Berufsleben ist, dass man selber offen ist und von sich aus auf Leute zugeht. Sabine K. wurde 1986 geboren. Sie besuchte die Haupt-schule und ein halbes Jahr lang eine Fachschule f r wirt-schaftliche Berufe. Sie ist jetzt im vierten Jahr ihrer Lehr-ausbildung zur Informatikerin.
9 Sabine K. ist geh chen anerkennen, an den eigenen M glichkeiten arbeiten Christine S. arbeitet in einem Caf in Wien im Service. W hrend ihrer Ar-beitszeit ist sie allein daf r verantwortlich, dass der Laden l uft. Sie betreut die G ste, schreibt Bestellungen, macht Kasse. Wenn sie am Abend nach Hause kommt, warten auf Christine S. ihre zwei Kinder, die sie alleine mARbinrtesRBhRngRBresRBnEbinoRmBrescbRmb fRbiRBntBhMphRmnIRsbBhRmtB Noch vor wenigen Jahren h tte sie so einen Arbeitstag nicht bew ltigen k nnen. Da war sie ganz am Boden. Mit Depressionen und st ndigen Kopf-schmerzen waren allt gliche Dinge, wie das Aufstehen in der Fr h und das Versorgen der Kinder, nur mit gro er Anstrengung m glich.
10 Ein Transit-arbeitsplatz im Caf Restaurant Max hat dem Leben von Christine S. eine positive Wendung Caf Max, das von pro mente Wien betrieben wird, k nnen sich Menschen mit psychischer Erkrankung ein Jahr lang auf die Arbeitswelt vorbereiten, Selbstvertrauen gewinnen und ngste bekam Christine S. den Job in dem Caf , in dem sie auch heute noch arbeitet. Sie hat gelernt, ihre Leistungsgrenzen anzuerkennen und mit ihren Schw chen positiv umzugehen Tag f r Tag im Caf .Christine S. hat eine Koch- und Kellnerlehre absolviert und hat seit ihrem 16. Lebensjahr Depressionen. Sehr wichtig ist, sich nicht von der B rokratie unterkriegen zu lassen Brigitte H.