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1 1. Pr ambelDiese Pocket- leitlinie ist eine von der Deutschen Gesellschaft f r Kardiologie Herz- und Kreislaufforschung (DGK) bernommene Stellungnahme der European Society of Cardiology (ESC), die den gegenw rtigen Erkenntnisstand wiedergibt und rzten die Entschei-dungsfindung zum Wohle ihrer Patienten erleichtern soll. Die leitlinie ersetzt nicht die rztliche Evaluation des individuellen Patienten und die Anpassung der Diagnostik und Therapie an dessen spezifische Situation. Die Pocket- leitlinie enth lt gekennzeichnete Kommentare der Autoren der Pocket- leitlinie , die deren Einsch tzung darstellen und von der Deutschen Gesellschaft f r Kardiologie getragen Erstellung dieser leitlinie ist durch eine systematische Aufarbeitung und Zusammenstellung der besten verf gbaren wissenschaftlichen Evi-denz gekennzeichnet.
2 Das vorgeschlagene Vorgehen ergibt sich aus der wissenschaftlichen Evidenz, wobei randomisierte, kontrollierte Studien be-vorzugt werden. Der Zusammenhang zwischen der jeweiligen Empfehlung und dem zugeh rigen Evidenzgrad ist 1: EmpfehlungsgradeI Evidenz und/oder allgemeine bereinkunft, dass eine Therapieform oder eine diagnostische Ma nahme effektiv, n tzlich oder heilsam chliche Evidenz und/oder unterschiedliche Meinungen ber den Nutzen/Effektivit t einer Therapieform oder einer diagnos-tischen Ma nahme. IIa Evidenzen/Meinungen favorisieren den Nutzen bzw.
3 Die Effektivit t einer Ma nahme. IIb Nutzen/Effektivit t einer Ma nahme ist weniger gut durch Evidenzen/Meinungen und/oder allgemeine bereinkunft, dass eine Therapieform oder eine diagnostische Ma nahme nicht effektiv, nicht n tzlich oder nicht heilsam ist und im Einzelfall sch dlich sein 2: EvidenzgradeADaten aus mehreren, randomisierten klinischen Studien oder aus einer randomisierten Studie oder mehreren gro en, nicht randomi sierten von Experten und/oder kleinen Studien, retros-pektiven Studien oder Pocket Guidelines Schrittmacher- und kardiale Resynchronisationstherapie*2013 ESC Guidelines on cardiac pacing and cardiac resynchronization therapy The Task Force on cardiac pacing and resynchronization therapy of the European Society of Cardiology (ESC).
4 Developed in collaboration with the European Heart Rhythm Association (EHRA)Chairperson Professor Michele Brignole Department of Cardiology Ospedali del Tigullio Via Don Bobbio 25, IT-16033 Lavagna, (GE) Italy Tel: +39 0185 329 569, Fax: +39 0185 306 506 Email: Force Members: Angelo Auricchio (Switzerland), Gonzalo Baron-Esquivias (Spain), Pierre Bordachar (France), Giuseppe Boriani (Italy), Ole-A. Breithardt (Germany), John Cleland (UK), Jean-Claude Deharo (France), Victoria Delgado (Netherlands), Perry M. Elliott (UK), Bulent Gorenek (Turkey), Carsten W. Israel (Germany), Christophe Leclercq (France), Cecilia Linde (Sweden), Lluis Mont (Spain), Luigi Padeletti (Italy), Richard Sutton (UK), Panos E.
5 Vardas (Greece)Other ESC entities having participated in the development of this document: Associations: Acute Cardiovascular Care Association (ACCA), Heart Failure Association (HFA), European Association of Cardiovascular Imaging (EACVI) Working Groups: Myocardial and Pericardial Diseases Council: Cardiology PracticeBearbeitet von: C. W. Israel, D. B nsch, Breithardt, C. Butter, T. Klingenheben, C. Kolb, B. Lemke, U. WiegandF r die Kommission f r Klinische Kardiologie der DGK: B. Nowak* Adaptiert von den 2013 ESC Guidelines on cardiac pacing and cardiac resynchronization therapy (European Heart Journal (2013) 34, 2281 2329 - )3 Inhalt1.
6 Pr ambel .. 1 2. Indikationen zur 5 Epidemiologie, Klassifikation und Diagnose von Brady- arrhythmien mit m glicher Indikation zur permanenten Herzschrittmachertherapie .. 5 Persistierende Bradykardie .. 10 Intermittierende (dokumentierte) Bradykardie .. Vermutete (nicht dokumentierte) Bradykardie .. 183. Indikationen zur kardialen Resynchronisationstherapie .. 25 Epidemiologie und Prognose der Herzinsuffizienz mit m glicher CRT-Indikation .. 25 Patienten im 26 Patienten mit 32 Patienten mit Herzinsuffizienz und konventioneller 34 ICD Back-up bei Patienten mit CRT-Indikation.
7 36 4. Indikationen zur Schrittmachertherapie in besonderen Situationen .. 38 Schrittmachertherapie bei akutem 38 Schrittmachertherapie nach Bypass-Operation, TAVI und Herztransplantation .. 39 Schrittmachertherapie und CRT bei Kindern und angeborenen Herzerkrankungen .. 40 Schrittmachertherapie bei hypertropher Kardiomyopathie .. Schrittmachertherapie bei seltenen Erkrankungen .. 44 Schrittmachertherapie in der 44 Schrittmachertherapie bei AV-Block I (h modynamisch) .. Stimulationsalgorithmen zur Pr vention und Terminierung von atrialen Arrhythmien.
8 45 5. Komplikationen der Schrittmacher- und CRT- Implantation .. 46 6. berlegungen zum 48 Alternative rechtsventrikul re Stimulationsorte .. 48 Re-Implantation von Schrittmacher-/CRT-Systemen nach infektionsbedingter Explantation .. 48 Magnetresonanztomographie bei Patienten mit aktiven kardialen Implantaten .. 48 Notfallm ige (transven se) passagere Stimulation .. 51 Telemedizin von Arrhythmien und kardialen 524 Akronyme und Abk rzungenAF Vorhofflimmern (atrial fibrillation)ATP antitachykardes PacingAV atrioventrikul rbiV biventrikul rCRT kardiale ResynchronisationstherapieCRT-D kardiale Resynchronisationstherapie mit DefibrillatorCRT-P Kardiale Resynchronisationstherapie mit SchrittmacherEF EjektionsfraktionEKG ElektrokardiogrammEPU Elektrophysiologische UntersuchungICD Implantierbarer Kardioverter/DefibrillatorILR Implantierbarer Loop-RekorderLV linksventrikul rLVEF Linksventrikul re EjektionsfraktionLSB LinksschenkelblockNYHA New York Heart AssociationRCT Randomisierte kontrollierte Studie (randomized)
9 Controlled trial)SM SchrittmacherSSS Sick-Sinus-Syndrom/Sinusknoten-SyndromVV interventrikul res Intervall52. Indikationen zur Schrittmachertherapie Epidemiologie, Klassifikation und Diagnose von Bradyarrhythmien mit m glicher Indikation zur permanenten HerzschrittmachertherapieIn den europ ischen L ndern sind gro e Unterschiede in der Schrittmacherimplantationsrate beschrieben worden, die Unter-schiede in der Demographie und Pr valenz von Grunderkrankun-gen, aber auch eine Unterversorgung in einigen L ndern wieder-geben k nnen (Abb.
10 1). Klinische Patienten-Charakteristika und Stimulationsmodalit ten sind ziemlich konstant (Tab. 3).Abb. 1: Durchschnittliche Implantationsh ufigkeit von Schrittmachern (SM) in 16 westeurop ischen L ndern, Polen und der Tschechischen Republik (Aggregate pro Million Einwohner) auf Grundlage der Angaben f hrender Hersteller. Die Zahlen schlie en Neuimplantationen und Austausch-Operationen ein. Quelle: Eucomed ( ) DeutschlandBelgien & LuxemburgItalienFrankreichSchwedenEuropa sterreichFinnlandPortugalTschechienD nemarkSchweizPolenNiederlandeGro britannienNorwegenGriechenlandIrlandSM 2011 Aggregate pro Million EinwohnerSM EuropaAggregate pro Million EinwohnerSpanien129111561068100710029389 3492886485481977976575673767766162960782 9840854894928933938200520062007200820092 01020116 Die klinische Pr sentation ist f r die Auswahl von Patienten zur per-manenten Herzschrittmachertherapie von gr erer Bedeutung als die tiologie (Abb.