Example: biology

Vollzitat: KSchG Kündigungsschutzgesetz in der Fassung der ...

Ein Service des Bundesministeriums der Justiz sowie des Bundesamts f r Justiz K ndigungsschutzgesetz ( KSchG ). KSchG . Ausfertigungsdatum: Vollzitat: "K ndigungsschutzgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. August 1969 (BGBl. I S. 1317), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 14. Juni 2021 (BGBl. I S. 1762) ge ndert worden ist". Stand: Neugefasst durch Bek. v. I 1317. Zuletzt ge ndert durch Art. 2 G v. I 1762. Fu note (+++ Textnachweis Geltung ab: +++). (+++ Ma gaben aufgrund EinigVtr nicht mehr anzuwenden gem. Art. 109. Nr. 3 Buchst. a DBuchst. dd G v. I 1864 mWv +++). Erster Abschnitt Allgemeiner K ndigungsschutz 1 Sozial ungerechtfertigte K ndigungen (1) Die K ndigung des Arbeitsverh ltnisses gegen ber einem Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverh ltnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung l nger als sechs Monate bestanden hat, ist rechtsunwirksam, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist.

Arbeitsentgelt, das ihm der Arbeitgeber für die Zeit nach der Entlassung schuldet, anrechnen lassen, 1. was er durch anderweitige Arbeit verdient hat, 2. was er hätte verdienen können, wenn er es nicht böswillig unterlassen hätte, eine ihm zumutbare Arbeit anzunehmen, 3.

Information

Domain:

Source:

Link to this page:

Please notify us if you found a problem with this document:

Other abuse

Advertisement

Transcription of Vollzitat: KSchG Kündigungsschutzgesetz in der Fassung der ...

1 Ein Service des Bundesministeriums der Justiz sowie des Bundesamts f r Justiz K ndigungsschutzgesetz ( KSchG ). KSchG . Ausfertigungsdatum: Vollzitat: "K ndigungsschutzgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 25. August 1969 (BGBl. I S. 1317), das zuletzt durch Artikel 2 des Gesetzes vom 14. Juni 2021 (BGBl. I S. 1762) ge ndert worden ist". Stand: Neugefasst durch Bek. v. I 1317. Zuletzt ge ndert durch Art. 2 G v. I 1762. Fu note (+++ Textnachweis Geltung ab: +++). (+++ Ma gaben aufgrund EinigVtr nicht mehr anzuwenden gem. Art. 109. Nr. 3 Buchst. a DBuchst. dd G v. I 1864 mWv +++). Erster Abschnitt Allgemeiner K ndigungsschutz 1 Sozial ungerechtfertigte K ndigungen (1) Die K ndigung des Arbeitsverh ltnisses gegen ber einem Arbeitnehmer, dessen Arbeitsverh ltnis in demselben Betrieb oder Unternehmen ohne Unterbrechung l nger als sechs Monate bestanden hat, ist rechtsunwirksam, wenn sie sozial ungerechtfertigt ist.

2 (2) Sozial ungerechtfertigt ist die K ndigung, wenn sie nicht durch Gr nde, die in der Person oder in dem Verhalten des Arbeitnehmers liegen, oder durch dringende betriebliche Erfordernisse, die einer Weiterbesch ftigung des Arbeitnehmers in diesem Betrieb entgegenstehen, bedingt ist. Die K ndigung ist auch sozial ungerechtfertigt, wenn 1. in Betrieben des privaten Rechts a) die K ndigung gegen eine Richtlinie nach 95 des Betriebsverfassungsgesetzes verst t, b) der Arbeitnehmer an einem anderen Arbeitsplatz in demselben Betrieb oder in einem anderen Betrieb des Unternehmens weiterbesch ftigt werden kann und der Betriebsrat oder eine andere nach dem Betriebsverfassungsgesetz insoweit zust ndige Vertretung der Arbeitnehmer aus einem dieser Gr nde der K ndigung innerhalb der Frist des 102 Abs.

3 2 Satz 1 des Betriebsverfassungsgesetzes schriftlich widersprochen hat, 2. in Betrieben und Verwaltungen des ffentlichen Rechts a) die K ndigung gegen eine Richtlinie ber die personelle Auswahl bei K ndigungen verst t, b) der Arbeitnehmer an einem anderen Arbeitsplatz in derselben Dienststelle oder in einer anderen Dienststelle desselben Verwaltungszweigs an demselben Dienstort einschlie lich seines Einzugsgebiets weiterbesch ftigt werden kann und die zust ndige Personalvertretung aus einem dieser Gr nde fristgerecht gegen die K ndigung Einwendungen erhoben hat, es sei denn, da die Stufenvertretung in der Verhandlung mit der bergeordneten Dienststelle die Einwendungen nicht aufrechterhalten hat.

4 Satz 2 gilt entsprechend, wenn die Weiterbesch ftigung des Arbeitnehmers nach zumutbaren Umschulungs- oder Fortbildungsma nahmen oder eine Weiterbesch ftigung des Arbeitnehmers unter ge nderten Arbeitsbedingungen m glich ist und der Arbeitnehmer sein Einverst ndnis hiermit erkl rt hat. Der Arbeitgeber hat die Tatsachen zu beweisen, die die K ndigung bedingen. - Seite 1 von 9 - Ein Service des Bundesministeriums der Justiz sowie des Bundesamts f r Justiz (3) Ist einem Arbeitnehmer aus dringenden betrieblichen Erfordernissen im Sinne des Absatzes 2 gek ndigt worden, so ist die K ndigung trotzdem sozial ungerechtfertigt, wenn der Arbeitgeber bei der Auswahl des Arbeitnehmers die Dauer der Betriebszugeh rigkeit, das Lebensalter, die Unterhaltspflichten und die Schwerbehinderung des Arbeitnehmers nicht oder nicht ausreichend ber cksichtigt hat; auf Verlangen des Arbeitnehmers hat der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer die Gr nde anzugeben, die zu der getroffenen sozialen Auswahl gef hrt haben.

5 In die soziale Auswahl nach Satz 1 sind Arbeitnehmer nicht einzubeziehen, deren Weiterbesch ftigung, insbesondere wegen ihrer Kenntnisse, F higkeiten und Leistungen oder zur Sicherung einer ausgewogenen Personalstruktur des Betriebes, im berechtigten betrieblichen Interesse liegt. Der Arbeitnehmer hat die Tatsachen zu beweisen, die die K ndigung als sozial ungerechtfertigt im Sinne des Satzes 1 erscheinen lassen. (4) Ist in einem Tarifvertrag, in einer Betriebsvereinbarung nach 95 des Betriebsverfassungsgesetzes oder in einer entsprechenden Richtlinie nach den Personalvertretungsgesetzen festgelegt, wie die sozialen Gesichtspunkte nach Absatz 3 Satz 1 im Verh ltnis zueinander zu bewerten sind, so kann die Bewertung nur auf grobe Fehlerhaftigkeit berpr ft werden.

6 (5) Sind bei einer K ndigung auf Grund einer Betriebs nderung nach 111 des Betriebsverfassungsgesetzes die Arbeitnehmer, denen gek ndigt werden soll, in einem Interessenausgleich zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat namentlich bezeichnet, so wird vermutet, dass die K ndigung durch dringende betriebliche Erfordernisse im Sinne des Absatzes 2 bedingt ist. Die soziale Auswahl der Arbeitnehmer kann nur auf grobe Fehlerhaftigkeit berpr ft werden. Die S tze 1 und 2 gelten nicht, soweit sich die Sachlage nach Zustandekommen des Interessenausgleichs wesentlich ge ndert hat. Der Interessenausgleich nach Satz 1 ersetzt die Stellungnahme des Betriebsrates nach 17 Abs. 3 Satz 2.

7 1a Abfindungsanspruch bei betriebsbedingter K ndigung (1) K ndigt der Arbeitgeber wegen dringender betrieblicher Erfordernisse nach 1 Abs. 2 Satz 1 und erhebt der Arbeitnehmer bis zum Ablauf der Frist des 4 Satz 1 keine Klage auf Feststellung, dass das Arbeitsverh ltnis durch die K ndigung nicht aufgel st ist, hat der Arbeitnehmer mit dem Ablauf der K ndigungsfrist Anspruch auf eine Abfindung. Der Anspruch setzt den Hinweis des Arbeitgebers in der K ndigungserkl rung voraus, dass die K ndigung auf dringende betriebliche Erfordernisse gest tzt ist und der Arbeitnehmer bei Verstreichenlassen der Klagefrist die Abfindung beanspruchen kann. (2) Die H he der Abfindung betr gt 0,5 Monatsverdienste f r jedes Jahr des Bestehens des Arbeitsverh ltnisses.

8 10 Abs. 3 gilt entsprechend. Bei der Ermittlung der Dauer des Arbeitsverh ltnisses ist ein Zeitraum von mehr als sechs Monaten auf ein volles Jahr aufzurunden. 2 nderungsk ndigung K ndigt der Arbeitgeber das Arbeitsverh ltnis und bietet er dem Arbeitnehmer im Zusammenhang mit der K ndigung die Fortsetzung des Arbeitsverh ltnisses zu ge nderten Arbeitsbedingungen an, so kann der Arbeitnehmer dieses Angebot unter dem Vorbehalt annehmen, da die nderung der Arbeitsbedingungen nicht sozial ungerechtfertigt ist ( 1 Abs. 2 Satz 1 bis 3, Abs. 3 Satz 1 und 2). Diesen Vorbehalt mu der Arbeitnehmer dem Arbeitgeber innerhalb der K ndigungsfrist, sp testens jedoch innerhalb von drei Wochen nach Zugang der K ndigung erkl ren.

9 3 K ndigungseinspruch H lt der Arbeitnehmer eine K ndigung f r sozial ungerechtfertigt, so kann er binnen einer Woche nach der K ndigung Einspruch beim Betriebsrat einlegen. Erachtet der Betriebsrat den Einspruch f r begr ndet, so hat er zu versuchen, eine Verst ndigung mit dem Arbeitgeber herbeizuf hren. Er hat seine Stellungnahme zu dem Einspruch dem Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber auf Verlangen schriftlich mitzuteilen. 4 Anrufung des Arbeitsgerichts Will ein Arbeitnehmer geltend machen, dass eine K ndigung sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gr nden rechtsunwirksam ist, so muss er innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen K ndigung Klage beim Arbeitsgericht auf Feststellung erheben, dass das Arbeitsverh ltnis durch die K ndigung nicht aufgel st ist.

10 Im Falle des 2 ist die Klage auf Feststellung zu erheben, da die nderung der Arbeitsbedingungen sozial ungerechtfertigt oder aus anderen Gr nden rechtsunwirksam ist. Hat der Arbeitnehmer Einspruch beim Betriebsrat eingelegt ( 3), so soll er der Klage die Stellungnahme des Betriebsrats beif gen. Soweit die - Seite 2 von 9 - Ein Service des Bundesministeriums der Justiz sowie des Bundesamts f r Justiz K ndigung der Zustimmung einer Beh rde bedarf, l uft die Frist zur Anrufung des Arbeitsgerichts erst von der Bekanntgabe der Entscheidung der Beh rde an den Arbeitnehmer ab. 5 Zulassung versp teter Klagen (1) War ein Arbeitnehmer nach erfolgter K ndigung trotz Anwendung aller ihm nach Lage der Umst nde zuzumutenden Sorgfalt verhindert, die Klage innerhalb von drei Wochen nach Zugang der schriftlichen K ndigung zu erheben, so ist auf seinen Antrag die Klage nachtr glich zuzulassen.


Related search queries