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1 WEGWEISERTRINKWASSER-SCHUTZTECHNISCHESHA NDBUCHARMATUREN des Lebens23 InhaltsverzeichnisZum Unternehmen4 Vorwort5 Gesetzliche Grundlagen6 Warum Sicherungsarmaturen eingesetzt werden m ssen7 Klassen-/Kategorien der Trinkwassergef hrdung9 Beispiele zur Bestimmung der Fl ssigkeitskategorien nach DIN EN 1717 10 Schutzmatrix11 Sicherungsarmaturen/Fl ssigkeitskategorien nach DIN EN 171712 Risikominimierung18 Rohrbel fter Bauform D19 Rohrbel fter Bauform E20R ckflussverhinderer21 Sicherungskombination/ Sammelsicherungen22 Sicherungskombination/ Einzelsicherungen23 Rohrtrenner Einbauart 1/Typ GA24 Rohrtrenner Einbauart 2 elektrisch26 Rohrtrenner Einbauart 2 vollautomatisch/Typ GB28 Rohrtrenner Einbauart 3 elektrisch30 Systemtrenner Bauart BA/Typ BA32 Rohrunterbrecher Bauform A2/Typ DB34 Rohrunterbrecher Bauform A1/Typ DC35 Betrieb der Anlage nach DIN 1988, Teil 836 Sicherungsarmaturen/Entnahmestellen nach DIN 198840 Sicherungsarmaturen/Entnahmestellen nach DIN EN 171744 DELTA FLUID PRODUCTS LT DDELTA FLUID PRODUCTS LT DDelta Fluid Products ist seit ber 100 Jahren f r die Produktion von Ventilen und Fittings f r dieGeb udetechnik Fluid Products ist, und war schon immer stolz auf ihre Fachkenntnisse in der Fertigungstechnik.
2 DieProduktion findet im Hause statt und schlie t den eigenen Formenbau, Gie erei, Presserei und dasBearbeiten von Komponenten mit den neusten numerisch gesteuerten Werkzeugmaschinen ein. DieseFachkenntnisse und M glichkeiten erlauben uns eine sehr gro e Flexibilit t an Produktionsvolumen einSt ck oder Teile. Ob Pressen, Bearbeiten oder Montage jeder Abschnitt der Herstellung findet imHause statt. Dies erm glicht eine optimale Kontrolle derKosten und ergibt einen wichtigen sind st ndig in der Forschung und Neuentwicklungt tig und wenden stets die modernste Technologie ist ein Mu f r jeden Hersteller, der den Weg ins21. Jahrhundert f hren will. Als f hrender Hersteller von Hochleistungskomponenten f r die Gasindustrie, sindwir selbstverst ndlich permanent auf Qualit t bedacht.
3 Daher erhielten wir alsAnerkennung die ISO 9001. Wir wissen jedoch, dass Qualit t mehr als einZertifikat bedeutet. Jeder unserer Mitarbeiter ist stets der Qualit t den Druckanlagenrichtlinien (PED) m ssen alle Druckanlagen, die nach dem 29. Mai 2002 vermarktetwerden, diese Richtlinien entsprechen. Als f hrender, internationaler Lieferant stellt die Delta Fluid ProductsLtd. sicher, dass alle Produkte und Dokumentationen diese Richtlinien erf einzelne Aspekt der betrieblichen Abl ufe vom Einkauf der Rohmaterialien ber den Versand der fertigen Teile wird berwacht, um sicherzustellen, dassKonsistenz und Effizienz h chste Priorit t haben. Unser Personal ist auf allen Ebenen unserer Organisation h chst engagiert.
4 Wirsind sehr stolz darauf, die Auszeichnung Investors in People erhalten zuhaben. Unsere Firma wird von der Kraft des Marktes gesteuert und es ist unserZiel, das beste Produkt zum besten Preis mit der h chsten Serviceleistung zuliefern. 5 DIN EN 1717und DIN 1988: Die iat sorgt f r DurchblickVorwortPlaner und Verarbeiter haben ihre Not mit sich ndernden Gesetzen und Normen. Im Zuge der EU-Harmonisierung werden Normen verabschiedet, alte bestehen aber indes parallel weiter. Wer soll danoch durchblicken?Im Zuge der EU-Harmonisierung wurde im Mai 2001 die DIN EN 1717 verabschiedet. Sowohl die bis-herigen DIN-Normen zur Trinkwasserinstallation DIN 1988 Teile 1 bis 8, als auch die europ ischenNormen DIN EN 1717 sowie EN 806 Teile 1/A1 bis 5 bilden jeweils ein Paket.
5 Der Ersatz von einzel-nen DIN-Normen durch DIN-EN-Normen ist jedoch erst dann m glich, wenn alle Elemente des neuenNormenpaketes vorliegen. Da dies bisher nicht der Fall ist, und die komplette Normenreihe EN 806voraussichtlich erst in einigen Jahren verabschiedet wird, gelten bis dahin beide Normen parallel. Bis zum Zeitpunkt der endg ltigen Verabschiedung der neuen EN Norm kann in der Praxis aufGrundlage beider Normen gearbeitet werden. Eine Mixtur aus DIN EN 1717 oder DIN 1988 in einemObjekt ist nicht zul ssig. Das hei t f r die Praxis: Schon in der Bauphase ist mit dem Bauherren oderAuftraggeber festzulegen, nach welcher Norm die Installationen in einem Projekt erfolgen iat INGOLSTADT ARMATUREN TECHNOLOGIE GmbH bringt Licht ins Dunkel und greift mit die-ser Brosch re die neuen Normen f r die Trinkwasserinstallation auf.
6 Auf den nachfolgenden Seiten finden Praktiker alle wichtigen Informationen zu den Inhalten,Konsequenzen, Bestimmungen, Entscheidungshilfen und Tipps f r die Grundlagen6 Gesetzgebung / Grundlage: Verordnung ber Allgemeine Bedingungen f r die Versorgung mit Wasser (AVB Wasser V) vom 20. Juni 1980 vom Bundesminister f r WirtschaftAuszug AVB Wasser V: 12 Kundenanlage(2) Die Anlage darf nur unter Beachtung der Vorschriften dieser Verordnung und anderer gesetz-licher oder beh rdlicher Bestimmungen sowie nach den anerkannten Regeln der Technik errich-tet, erweitert, ge ndert und unterhalten werden. Die Errichtung der Anlage und wesentlicheVer nderungen d rfen nur durch das Wasserversorgungsunternehmen oder ein in einInstallateurverzeichnis eines Wasserversorgungsunternehmens eingetragenes Installations-unternehmen erfolgen.
7 Das Wasserversorgungsunternehmen ist berechtigt, die Ausf hrung derArbeiten zu berwachen.(4) Es d rfen nur Materialien und Ger te verwendet werden, die entsprechend den anerkanntenRegeln der Technik beschaffen sind. Das Zeichen einer anerkannten Pr fstelle ( DIN-DVGW,DVGW- oder GS-Pr fzeichen) bekundet, dass diese Voraussetzungen erf llt sind. 15 Betrieb, Erweiterung und nderung von Kundenanlage und Verbrauchseinrichtungen;Mitteilungspflic hten(1) Anlage und Verbrauchseinrichtungen sind so zu betreiben, dass St rungen anderer Kunden,st rende R ckwirkungen auf Einrichtungen des Wasserversorgungsunternehmens oder Dritteroder R ckwirken auf die G te des Trinkwassers ausgeschlossen 1988, Teil 4und DIN EN 1717 GrundsatzWarum Sicherungsarmatureneingesetzt werden m ssenDas trinkwasser kann ver ndert werden.
8 So dass es zu einer Beeintr chtigung oder Gef hrdungdes Verbrauchers kommen Teil 4 der DIN 1988 gibt Ursachen f r eine Beeintr chtigung oder Gef hrdung durch das ver- nderte trinkwasser und Sicherungsma nahmen zum SCHUTZ des Trinkwassers und zurErhaltung der Trinkwasserg te 6 barSchwimmbeckenH henunter-schiedRohrbruchUnterdruckGeschl ossener K hl-kreislauf 8 bar R ckflie eninfolge geod tischer H hen- unterschiede. R ckdr cken, wenn in einem Apparat einh herer Druck entsteht als der Betriebs-druck in der Trinkwasserinstallation ist. R cksaugen,wenn in der Hausanschluss-leitungoder in der Trinkwasserinstallationein Unterdruck entsteht (zum Beispieldurch pl tzliches Entleeren der Leitungbei einem Rohrbruch).
9 R ckflie en wird verhindert, wenn die not-wendigen Sicherheitseinrichtungen einge-baut werden. Leider werden in der Praxis dietechnischen Regeln zum Schutze desTrinkwassers und zur Erhaltung der Trink-wasserg te nicht immer eingehalten, da dieMeinung vertreten wird, dass von der Trink-wasserinstallation keine Gefahren ckflie en von Nichttrinkwasser kann auftreten durchReines Wasser89 EinteilungKlassen / Kategorien derTrinkwassergef hrdungKlasseDIN 1988, Teil 4 KategorieDIN EN 1717 Ohne Gef hrdungder Gesundheit und ohneBeeintr chtigung(zum Beispiel desGeschmacks, des Geruchs oder der Farbe).Beispiele:Erw rmtes trinkwasser , vorr -bergehende Tr bung durch Luftbl schenOhne Gef hrdungder Gesundheit und mitBeeintr chtigung (wahrnehmbar zumBeispiel durcheine Ver nderung desGeschmacks, des Geruchs oder derFarbe).
10 Beispiele:Kaffee, Eisenbakterien, Rost-wasserWasser f r den menschlichen Gebrauch,das direkt aus einer Trinkwasserinstal-lation entnommen ssigkeit, die keine Gef hrdungdermenschlichen Gesundheit darstellt. Fl s-sigkeiten, die f r den menschlichen Ge-brauch geeignet sind, einschlie lich Was-ser aus einer Trinkwasserinstallation, daseine Ver nderung in Geschmack, Geruch,Farbe oder Temperatur (Erw rmung oderAbk hlung) aufweisen Gef hrdungder Gesundheit durchwenig giftige Stoffe. Das sind Stoffe, dienicht der Klasse 4 zuzuordnen sind. Beispiele:Kupfersulfatl sung, Heizungs-wasser ohne ZusatzstoffeFl ssigkeit, die eine Gesundheitsgef hr-dungf r Menschen durch die Anwesen-heit einer oder mehrerer weniger, giftigerStoffedarstellt1).